“Gestern Samstag hat um 19:00 in der Fußgängerzone in Bregenz eine Kundgebung, Informationsveranstaltung und eine symbolische Aktion mit Unterstützung des internationalen wissenschaftlichen Netzwerks‚LHC-Kritik’ stattgefunden. Dies richtete sich gegen die geplante und unzureichend geprüfte Inbetriebnahme des sich derzeit bis Frühjahr in Reparatur befindlichen nuklearphysikalischen experimentellen Reaktors LHC in Genf, die sogenannte ‚Urknallmaschine’. LHC-Kritik hat bekanntlich eine Beschwerde gegen CERN am Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte laufen und hat die Kundgebung mitorganisiert. Die Aktion verlief absolut friedlich und zahlreiche Passanten haben großes Interesse gezeigt.
Die symbolische Aktion beschrieb die blinde Euphorie, mit der Physiker der Auffindung des vielleicht kleinsten Teilchens, des Higgs-Bosons, des sogenannten ‚God-Particles’, nachjagen. Dessen Auffindung wird über das Wesen der menschlichen Existenz nichts erklären, vielmehr wird die Entstehung unberechenbarer Mikro-Schwarzer-Löcher in Kauf genommen, über deren Wachstumsphasen sehr unterschiedliche Berechnungen und Einschätzungen vorliegen. Gevatter Tod streut aus
seinem Sack zahlreiche Schwarze Löcher und einige ‚God-Particles’ aus, welche die Physiker unter ihre Kontrolle bringen wollen. Dabei gingen unvermeidlich einige Schwarze Löcher verloren. Wo sind sie jetzt? Wie schnell werden sie Materie aufnehmen und wachsen? Das harmlose kleine ‚God Particle’ (gold) oder Schwarzes Loch (schwarz)? Was werden die Physiker finden?”
News Reader meint: Mit den schwarzen Löchern verhält es sich, wie mit den schwarzen Katzen - von rechts nach links ist ungefährlich